Author: Hendrik (page 1 of 2)

Open Danish Championships: Ein Wochenende, das sich gelohnt hat!

Am letzten Wochenende haben wir an der dänischen Meisterschaft in Dragør teilgenommen und die war kurz aber intensiv! Im Süden der Øresundbrücke brachten die Dänen innerhalb von zwei Tagen stattliche zehn Wettfahrten über die Bahn, aus denen wir als Gesamtsieger hervorgingen. Mit uns gingen 17 Boote an den Start, wobei es für die 16 Dänen um den Titel “Dänischer Meister” ging. An beiden Wettfahrttagen herrschte mehr oder weniger Sonnenschein und Wind zwischen 10 – 16 kn. Bei “normaler” Windstärke zu segeln war mal etwas völlig neues in dieser Saison, in der wir bisher fast ausschließlich bei Druck jenseits der 20 kn unterwegs waren.

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Schon im ersten Rennen zeigte sich, dass wir etwas von unserer Form von der WM behalten hatten. Nach einem Start-Ziel Sieg mit komfortablem Vorsprung hatten wir gut vorgelegt. Ganz so einfach wollten die Dänen es uns dann aber nicht machen, durch einen verpatzten Start wurde es im nächsten Rennen nur ein Dritter. Schlechter wurde es dann aber auch nicht mehr, den Dritten konnten wir am Ende des ersten Tages streichen und lagen in Führung. Der zweite Wettfahrttag verlief ähnlich, abgesehen von einem Rennen in dem wir drittes Boot waren, gingen wir stets als erster durchs Ziel. Damit hatten wir den Gesamtsieg in der Tasche. Dänischer Meister wurden “die Spanier”, so genannt aufgrund ihrer spanischen Segelnummer, bei denen es sich um ein Newcomer Team um Per Braad handelt. Drittes Boot waren alte Bekannte von den deutschen Regatten, die Jungs von Blue Water Shipping aus Sønderborg.

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Die Teilnahme an Veranstaltungen wie der dänischen Meisterschaft ist vorab immer mit Unsicherheit verbunden. Lohnt es sich wirklich für zwei Segeltage das Boot abzubauen, einzupacken, aufzubauen, zu Segeln und dann das Gleiche nochmal rückwärts? In diesem Falle ein klares Ja! Die dänische Meisterschaft war nicht nur auf dem Wasser hervorragend organisiert, mit einer Wettfahrtleitung die es geschafft hat, jeden Tag fünf faire Rennen segeln zu lassen. Auch an Land haben die Dänen einen geselligen Rahmen geschaffen, den wir aus Deutschland so nicht kennen. Morgens frühstückten alle gemeinsam im Club, nach dem Segeln schmiss eine dänische Crew Freibier und am Samstag Abend gab es ein Dinner mit reichem Buffet – es herrschte eine entspannte, gesellige Atmosphäre und Gastfreundschaft. Also von unserer Seite: Jederzeit wieder!

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Die dänische Meisterschaft war leider auch die vorerst letzte Veranstaltung in unserer diesjährigen WM-Besetzung, da die Gebrüder Schwebe in die große weite Welt hinausziehen. Tjark zieht es für sein Studium nach Norwegen, Mathes nach Südkorea. Schade Jungs, hoffentlich nächstes Jahr wieder!

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Open Danish Championships: Schlag auf Schlag

Nach dem ersten Wettfahrttag der dänischen Meisterschaft in Dragør liegen wir mit einem Punkt Vorsprung knapp in Führung.

Die befürchteten 20-30 kn Wind sind nicht eingetreten, sodass die Wettfahrtleitung wie geplant fünf Rennen starten konnte. Der Wind pustete an den Pfeilern der Øresund-Brücke vorbei über die Bahn und sorgte in Kombination mit Strömung taktisch für Abwechslung. Wir sind mit unserem Resultat von 1, 3, 1, 2, 3 zufrieden.

Heute abend steht ein gemeinsames Abendessen mit den dänischen Crews und das Hafenfest auf dem Programm. Für morgen sind nochmal fünf Wettfahrten angesetzt.

Eure campaigner

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WM 2015: Bewegte Bilder

Hier drei kleine Videos von der offiziellen Facebook-Seite der J80 WM 2015…

Dienstag:

Mittwoch:

Freitag:

Viel Spaß beim anschauen!

Eure campaigner

WM 2015: Wrap-up

Die J80 Weltmeisterschaft 2015 ist beendet und wir konnten mit einem fünften Platz abschließen – Unser bisher bestes Ergebnis, bei einer internationalen Meisterschaft. Die WM vor Kiel hat uns aufregende Wettfahrten und ein paar großartige Segeltage beschert.

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Im Großen und Ganzen war die Veranstaltung von Starkwind geprägt: An drei von vier Segeltagen knatterte es mit mehr als 20 Knoten, Böen knackten locker die 30 Knoten. Von den anderen beiden vorgesehenen Segeltagen fand der Eine bei Leichtwind statt und der Andere fiel komplett aus. Die Wettfahrtleitung musste die Flotte im Hafen behalten, als die Windgeschwindigkeiten auf neun Beaufort kletterten – einfach zu viel, für ein acht Meter langes Kielboot von anderthalb Tonnen.

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Von 56 gemeldeten Booten kämpften am Ende nur noch 49 um den Titel. Der erste Tag bei Starkwind hat für diverse Ausfälle gesorgt, auch wenn einige Teams es geschafft haben ihre Boote wieder zusammenzuflicken um in den folgenden Tagen wieder an den Start zu gehen. Es gab ein Boot, das gleich zweimal mit Mastbruch zu kämpfen hatte. Eric Brezellec, Skipper von einem der Topteams und einer der Favoriten, musste unverrichteter Dinge wieder abziehen, als ein anderer Teilnehmer ihm vor dem Start der ersten Wettfahrt ein beachtliches Loch ins Boot rammte.

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Wir sind mit unserer Performance auf dem Wasser höchst zufrieden. Wir sind konstant vorne mitgesegelt, konnten uns nach schlechten Starts aus dem Gewühle im Pulk befreien, unser eigenes Ding segeln und uns wieder nach vorne arbeiten. Den einzigen Ausrutscher nach unten stellt eine Wettfahrt dar, deren Ergebnis wir zurückgezogen haben, da wir ansonsten herausprotestiert worden wären. In diesem Falle kein Problem, es war ohnehin unser schlechtestes Ergebnis und somit unser Streicher.

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Die ganze Woche über haben zwei spanische Teams den Parkour dominiert: Die Boote „Bribon-Movistar“ und „Hotel Princesa Yaiza“ lieferten sich einen harten Kampf um den Titel, den „Yaiza“ erst am letzten Tag für sich entscheiden konnte, nachdem „Bribon“ die vorigen Tage stets knapp geführt hatte. Bronze holten die französischen „Co-Pilotes“. Unsere Vereinskollegen von der „Diva“ schafften es auf den vierten Platz. Danach folgten wir, die französische „Dunkerque“ und „Pike“. Am Ende waren somit drei deutsche Boote in den Top-Ten vertreten. In Anbetracht der internationalen Leistungsdichte ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann!

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Nachdem wir unseren Fünften gebührend gefeiert haben, steht unser Schiff mittlerweile wieder fertig verpackt für die Autobahn an Land und wartet auf seinen nächsten Einsatz: Die dänische Meisterschaft in Kopenhagen.

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WM 2015: Fünfter!

Heute ging es wieder früh hoch. Die Wettfahrtleitung hat drei Wettfahrten über die Bahn gebracht in denen wir 9, 5, 3 gesegelt sind. Das hat leider nicht gereicht um uns weiter nach Vorne zu bringen, aber war ausreichend um unsere Position nach hinten zu verteidigen. Mit einem Fünften in der Gesamtwertung haben wir damit unser bisher bestes Ergebnis auf einer EM/WM hingelegt! Mehr dazu später, cheers…

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WM 2015: Layday

Wie es sich gestern schon angekündigt hat, wurde heute morgen um neun AP über Alpha gesetzt. Es ist einfach Zuviel Wind zum Segeln!

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Stattdessen haben wir eine Exkursion zum Haus der Eltern von Max Kiep unternommen, der zur WM leider verhindert war und für den Tjarks Bruder Mathes eingesprungen ist. Tagesprogramm: Im See baden, Kuchen essen, Pizza im Steinofen backen & essen. Das Gewicht könnte benötigt werden, wenn morgen nochmal gesegelt wird. Vielen Dank an Wencke und Max für Pizza und Kuchen!  4
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WM 2015: Starkwind, die Zweite

Wie zu erwarten war heute mal wieder ordentlich was los auf der Förde. Aufgrund der Vorhersage hat die Wettfahrtleitung uns lieber in Hafennähe behalten und nicht zum Kieler Leuchtturm, nach draußen geschickt. Stattdessen wurde in der Strander Bucht gesegelt, die uns bei dieser Windrichtung und -Stärke ja dank MaiOR, Blau-Gelber Kanne und WetterWelt-Cup schon einigermaßen bekannt ist.

Da der Wind über den Tag stetig zunehmen sollte, wurde pünktlich eine Stunde früher als sonst gestartet. Wir starteten am Pin-End, kamen jedoch underpowered aus der Box, da wir von dem spanischen Boot H+M Hotels hochgestellt wurden. Um wieder in freien Wind zu kommen, gingen wir Anschlag auf die Rechte Seite, wo wir ordentlich Boote holten und uns eine gute Position am Luvfass sichern konnten. Auf dem Downwind fuhren wir in den Druck auf die linke Bahnseite und konnten weitere Boote einsammeln. Beim zweiten Upwind suchten wir den Druck auf der linken Seite, die sich leider als benachteiligt herausstellte. Durch eine frühe Halse nach dem Luvfass kamen wir in ordentlich Druck und feuerten unter Gennaker am Feld vorbei. Am Ende einer wechselhaften Wettfahrt stand ein neunter Platz. Gut gerettet. 11709782_1653052301584113_7749119851948959062_nZur letzten Wettfahrt hin hatte der Druck weiter zugenommen. Wir gingen bei null am Startschiff über die Linie und versuchten unser Glück auf der rechten Seite, hatten am Luvfass aber einige Boote vor uns. Auf dem Downwind konnten wir nicht richtig Gas geben, da wir einige Boote um uns herum hatten, an denen wir nicht vorbei kamen. Auf dem zweiten Upwind gingen wir wieder Anschlag rechte Seite, mussten uns aber hinter den Booten einsortieren, die sich über die Mitte ans Luvfass hochgearbeitet hatten. Downwind wieder rechte Bahnseite, nach einem Winddreher über die Layline gefahren, spitze Annährung ans Leefass und Kenterung – Eine Böe haute uns den Eimer aus dem Ruder und drückte uns platt aufs Wasser. Wir bekamen das Boot partout nicht mehr auf Kurs und mussten den Gennaker herunterlassen um das Boot wieder aufzurichten. Im Ziel hatten wir 14 Boote vor uns.

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Eine weitere Wettfahrt wurde in der Startphase abgebrochen, als der Wind auf bis zu 38 Knoten kletterte. Die Wettfahrtleitung schickte alle Boote rein und beendete damit den heutigen Wettfahrttag. Trotz schwieriger Bedingungen sind wir wieder einigermaßen konstant vorne mitgesegelt, konnten uns aus schwierigen Situationen befreien und haben alles heile gelassen. Andere hatten weniger Glück. Die Jungs von der Vivace hatten richtig Pech und haben sich den Ersatzmast runtergeholt, den sie sich am Montag organisiert hatten.

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Für morgen sind die Aussichten auf weitere Wettfahrten schlecht – es soll noch mehr blasen als heute. Insgesamt stehen wir jetzt mit 48 Punkten auf dem Fünften, die Diva sechs Punkte vor uns, also durchaus noch in Schlagweite. Drückt uns die Daumen, dass wir da noch was gedreht kriegen!

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WM 2015: Auf und Ab

Heute gab es bei uns seglerisch gemischtes Programm. Zum Einen konnten wir unser bisher bestes Rennen in dieser Serie abschließen, zum Anderen auch unser schlechtestes. Das ganze spielte sich bei strahlendem Sonnenschein und schwachen, drehenden Winden ab, die einem die Entscheidung für die richtige Bahnseite nicht einfach gemacht haben.

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Im ersten Rennen kamen wir gut aus der Box und erreichten als eines der ersten Boote das Luvfass – nur leider ohne Vorfahrt. Wir versuchten uns in eine Lücke zu zwängen, es kam zu einer Berührung und wir mussten zweimal Kringeln. Ein weiterer Vorfall am Leefass handelte uns einen Protest ein und führte letzten Endes zu unserer Disqualifikation in dieser Wettfahrt, die ansonsten wohl im Mittelfeld geendet wäre.

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Der Wind war in der Zwischenzeit stark heruntergegangen. Die Wettfahrtleitung schoss ein weiteres Rennen an, das aber in ein Wetttreiben ausartete und schließlich abgebrochen wurde. Eine Weile später baute sich etwas mehr Wind auf und das zweite Rennen des Tages wurde auf den Weg geschickt. Nach einer mittelmäßigen Position am ersten Luvfass, gelang es uns auf dem Downwind etwas Druck zu finden und das halbe Feld zu überholen. Auf der zweiten Kreuz konnten wir weitere Boote gut machen und gingen am Ende als Dritter durchs Ziel. Aufgrund eines Protests wurde daraus am Ende sogar noch ein Zweiter.

Für morgen ist wieder ordentlich Ballermann angesagt. Die Wettfahrtleitung hat den Start um eine Stunde vorverlegt und entschieden uns in der Strander Bucht segeln zu lassen. Mal gucken was das gibt…

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WM 2015: Ein Fest für Segelmacher

Die gestern schmerzlich Herbeigesehnte hat sich heute auf wenig schüchterne Art und Weise bei uns gemeldet – Man könnte sagen sie hat uns und unsere Mitsegler ziemlich überrannt. Am Kieler Leuchtturm blies sie uns mit bis zu 34 Knoten Wind oder auch 8 Beaufort um die Ohren und scheuchte die J80 ganz schön über den Parcour. Passend dazu gesellten sich kurze, steile Hackwellen, made by Stollergrund.

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Drei Wettfahrten standen auf dem Programm und die hat die Wettfahrtleitung trotz widriger Umstände durchgezogen. Wir gingen dabei als Zehntes, Fünftes und Siebtes Boot durchs Ziel. Gehapert hat es heute noch am Timing im Start und an der Upwind Performance auf Steuerbord-Bug, aber wir arbeiten dran.

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Wir sind sehr froh, dass wir heute nichts kaputt gekriegt haben, was heute her die Ausnahme war. Von 56 gemeldeten Booten mussten 17 Rennen abbrechen oder ausfallen lassen und sich DNFs und DNCs aufs Punktekonto schreiben. Mit J80 Gennakern dürfte man derzeit gute Geschäfte machen können, in Kiel. Es gab wohl keinen Downwind auf dem nicht Kites durchs Wasser gezogen wurden, heute gingen Leute über Bord, es gab Kollisionen und Vivace hat sich den Mast gebrochen.

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Morgen um 11 geht es weiter, bei etwas entspannterem Wind. Ergebnisse findet ihr hier:

http://www.manage2sail.com/de-de/event/ef8e556e-8b47-4c2e-803b-b9dd45a7dab2/#!/results?classId=e5843b8f-b729-4229-a73c-a93fe2233ee7

Eure campaigner

WM 2015: Kein Wind, kein Practice Race

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Bitte Anonym!

Er sucht sie. Ich habe dich schon öfter hier in Strande und Schilksee gesehen. Du bist mir sofort aufgefallen, als du elegant auf er Förde um gelbe Luftsäcke filztest. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir dein Heck (ist da was gemacht?), wie du es zu den Wellen bewegst und sich in der Sonne die Wellen der Förde spiegeln.  Im Hafen und an Land bist du meist mit Flaggen geschmückt die du passend zu deinen Körper-Tattoos gewählt hast. Meistens sehe ich dich wenn vier junge Kerle um dich herum wuseln und dich in Schuss halten. Aus diesem Grund habe ich mich bislang auch nicht getraut dich  anzusprechen. Ich glaube dein Name fängt mit einem C an … Ich hoffe dich bald wieder zu treffen und dass ich mich dann endlich traue dich anzusprechen!

 

Na wer ist hier wohl gespottet worden?

 

Über den heutigen Tag lässt sich ansonsten nicht viel berichten: Absolute Flaute auf der Förde, kein Practice Race und drückende Hitze. Morgen um 11 wird es ernst.

 

Nun erstmal zur Eröffnungsfeier! Stay tuned…

 

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